Farbtherapie

Bunte Welt der Farben – Kraftvolle Schwingungen von leicht bis tief
Farben nehmen einen direkten und nachhaltigen Einfluss auf uns, auch wenn wir das bewusst sehr oft gar nicht wahrnehmen. Jede Farbe hat ihre eigene Qualität und wirkt in dieser, direkt und unmittelbar.
Haben Sie auch schon in ein kräftiges, schrilles Orange oder Gelb geschaut und es ist Ihnen fast entgegengesprungen? Und wenn Sie in ein tiefes Blau blicken, möchten Sie dann manchmal nicht auch in ein Meer gleiten und abtauchen? So können die Farben auf uns einwirken, kräftig und unmittelbar. In anderen Qualitäten können sie uns aber auch sehr subtil und bewusst kaum wahrnehmbar erreichen. Was aber nicht heisst, dass sie dann weniger in uns bewirken!

Farben erreichen uns über das Auge, die Haut und wenn wir sie einnehmen. Sie haben einen direkten Einfluss auf unser psychisches und physisches Befinden, auf unseren Körper ebenso wie auf unser Gemüt. Es kommt also sehr darauf an, mit welchen Farben wir uns umgeben. Wir können einen angestrebten Zustand unterstützen und fördern, wenn wir die entsprechend passenden Farben wählen. Oder wir können uns demzufolge ebenso „sabotieren“ oder eine Disharmonie hervorrufen, wenn wir uns mit den „falschen“ Farben umgeben.

Tiere und Kinder wählen intuitiv immer diese Farben, die sie im Moment grad am meisten brauchen oder in der sie sich grad besonders wohl fühlen. Erwachsene Menschen können das zwar auch, kommen aber öfters mit der Ratio und vorherrschenden Gebräuchen in Konflikt. Welcher Mann würde in Mitteleuropa schon ein pinkfarbenes Hemd zu einer türkisfarbenen Hose tragen?! Selbst wenn ihm noch so danach zumute wäre….

In der Tiertherapie ist die Arbeit mit Farben ein wunderbarer Weg, die Tiere zu unterstützen. Vor allem auch für scheue Tiere, die Berührungen nicht, oder noch nicht zulassen, ist die Behandlung mit Farblicht eine wundersame Möglichkeit, sie aus Distanz zu erreichen.

So habe ich zum Beispiel in meiner Arbeit mit heimatlosen Tieren im Tierheim schon öfters „kleine Wunder“ erlebt, vor allem mit ganz scheuen Katzen. Es ist herzerwärmend wenn man erleben darf, wie ein verspanntes, ängstliches Tier während einer Farblichtbestrahlung sich plötzlich anfängt zu entspannen oder aus seinem Versteck hervorkommt. Oder ein krankes Tier, das sich von alleine in das Farblicht begibt, weil es spürt, dass es ihm gut tut.

Ist ein Tier in Disharmonie, ist es sinnvoll, einmal genau zu betrachten, mit welchen Farben es umgeben ist. So sollte z.B. ein aggressiver Hund nicht noch ein rotes Halsband tragen, das noch mehr anregt. Oder ein sehr langsames Pferd, das kaum vorwärts laufen will, sollte vielleicht besser kein blaues Zaumzeug tragen, das noch ruhiger macht.

Übrigens, wer denkt, die Farben wirken nicht mehr, wenn man die Augen schliesst und sie nicht mehr sieht, der liegt wohl falsch. Oder wie erklärt man sich, dass die Farbtherapie bei Blinden genauso effizient wirkt?.....
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